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Management
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Geschrieben von: Fritz Schneeweiss
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Freitag, 13. Februar 2009 um 00:17 Uhr |
Management ist der Beruf, der die Institutionen einer modernen Gesellschaft wirksam macht.
- Management = Beruf; aber Berufung
- Mythos von aussergewöhnlichen Menschen, Naturtalenten etc. mit besonderen Fähigkeiten & Eigenschaften ist weit verbreitet im Management.
• Kommen vor • Wenig hilfreich für Mehrheit
- Management als Beruf & handwerkliche Seite rückt in den Vordergrund
• Professionalität • Lernbar & lehrbar!
- Management kann erlernt werden, muss aber auch erlernt werden.
• Spezifische Grundlagen, Aufgaben und Werkzeuge
QUELLE: MALIK - Führen, Leisten, Leben
GRUNDSÄTZE
- Resultatorientierung
- Management orientiert sich an Wirkung - Was zählt ist der Output - Ziel: Effektivität der Arbeit in der Organisation
- Beitrag zum Ganzen
- Ein/e Manager/in ist jemand, der das Ganze sieht - Forderung: An das Ganze denken - Forderung: Als Ganzes verständlich machen - Beitragsorientierung ist die Grundlage jeder Kundenorientierung - Wieso stehen Sie auf der Lohnliste dieser Organisation - Ich sorge in dieser Organisation dafür, dass ...
- Konzentration auf Weniges
- Sich auf Weniges, dafür Wesentliches konzentrieren - Kein anderer Beruf, keine andere Tätigkeit ist so stark und systematisch der Gefahr der Verzettelung und Zersplitterung ausgesetzt - Gerade bei Komplexität ist Konzentration wichtig - Undisziplinierte Chefs sind sehr häufig - Sieben +/- 2 Dinge pro Zeiteinheit - Führen mit Zielen führt zum Ziel - Kopfarbeiter benötigen Zeitblöcke ungestörten Arbeitens
- Stärken nutzen
- Stärkeorientierung - vohandene Stärken nutzen - Versuch zur Behebung von Schwächen führt maximal zur Mittelmässigkeit - Personen bei ihren Stärken einsetzen - Stärkeorientierung ist schwierig aber hochwirksam - Selbstbeurteilungsfähigkeit der meisten Menschen ist nicht gut - Aufgabe Management = Stärken herausfinden und Aufgaben so gestalten, dass Stärken von Menschen zum Ausdruck kommen. - Keine Korrelation zwischen "gern tun" und "gut tun" - "Was fällt dir leicht" (fällt meist nicht auf!)
- Vertrauen
- Gegenseitiges Vertrauen - Eine auf Vertrauen basierende Führungssituation ist robust genug, Führungsfehler auszuhalten und zu verkraften - Niemals das Verliererspiel spielen! --> Fehler weitergeben - Zuhören - Führungsstil ist nicht entscheidend, sondern Integrität - Man muss meinen, was man sagt und so handeln (Vorhersehbarkeit und Verlässlichkeit) - Geradlinigkeit und Konsistenz - Blindes Vertrauen ist naiv. Vertraue jedem bis an die Grenze. Stelle aber sicher, dass Missbrauch erkannt und geahndet wird.
- Positiv denken
- Chancen statt Probleme sehen - Bei Problemen: Was kann ich tun, damit es sich ändert? - Um Berge zu versetzen braucht man Bulldozer. Unser Denken verändert jedoch die Einstellung zu den Bergen
AUFGABEN
- Für Ziele sorgen
- Ziele brauchts in jeder Organisation; Inhalte sind verschieden (Branche, Sachaufgabe, ...) - Generelle Ziele (zB Strategie) & persönliche Ziele - Wenige Ziele - Grosse Ziele (vgl. Beitrag) - Was nicht mehr? - Messbarkeit?
- Organisieren
- Nie ohne Not - Es gibt keine "gute" Organisation --> ständig hinterfragen - Einzweckorganisation anstreben - Symptome für schlechte Organisation gibt es
- Entscheiden
- Häufig zu schnell und bevor das Problem klar ist - Worum geht es wirklich? - Häufig zu wenig Alternativen - Häufig zuviel Gewicht auf zwingenden Konsens - Irrtum der komplizierten Methoden
- Kontrollieren, Messen, Beurteilen
- Kontrolle muss sein (trotz Vertrauen) - Kleinste Zahl an Kontrollpunkten - Stichproben - Keine Überraschungen - Lückenlose Pendenzenkontrolle
- Fördern von Menschen
- Individuell Menschen fördern - Stärken entwickeln
WERKZEUGE
- Sitzungen
- Wenige - Gut vorbereitet - Protokoll
- Reports, schriftl. Kommunikation
- Empfängerorientiert - Zweck?
- Job Design, Assignment Control
- Job Design --> Ausgestaltung der Aufgaben (statisch) - Assignment Control --> Schlüsselaufgaben (dynamisch)
- Persönliche Arbeitstechnik
- Individuell - Zeitmanagement
- Budget & Budgetierung
- Kaum ein besseres Tool, sich mit der Natur des Geschäftes und dessen Zusammenhängen auseinanderzusetzen - Mengengerüst und Finanzzahlen
- Leistungsbewertung
- Stärkeorientierung --> Dauer und Kontinuität - Konkret & positionsbezogen - Gute Mitarbeiter wollen wissen, wo sie stehen (Feedback)
- Systematische Müllabfuhr
- Prozess des Ausmerzens von Altem, Überkommenem und Überflüssigem - Was brauchen wir nicht mehr? - Was wollen wir nicht mehr? (Prioritäten? Prozesse hinterfragen)
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 13. August 2009 um 12:43 Uhr |