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TT-Bergtour 2007 - Hochkönig/Matrashaus ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Fritz S.   
Montag, 02. Juli 2007

Für Samstag ist der Wetterbericht leider nicht so berauschend. Das ist vielleicht auch der Hauptgrund, dass einige angemeldete Teilnehmer noch im letzten Moment abspringen. So sind wir, wie jedes Jahr, auch heuer in einer überschaubaren Gruppe unterwegs - dafür haben wir in einem Auto Platz ...

10:00 Abfahrt in Vöcklamarkt. Stress machen wir uns keinen - wir planen ja sowieso im Matrashaus zu übernachten. Gegen Mittag sind wir dann abmarschbereit und verlassen das Arthurhaus Richtung Mitterfeldalm. Nach ca. 45 Minuten Gehzeit verweilen wir dort kurz (der g'spritzte Most ist vorzüglich), um anschließend die ersten wirklich umfangreicheren Höhenmeter zu überwinden. Dem hohen Anfangstempo werden, wie sich herausstellen wird, einige von uns später Tribut zollen. Das Wetter ist gar nicht so schlecht, nur kurz zwischendurch ein paar Regentropfen. Unangenehmer sind da schon Wind und Kühle. Der Weg ist aber sehr ausgesetzt, Hitze und Sonnenschein wären wohl beim Aufstieg auch nicht viel besser. Insgesamt also ein wirklich gutes Wetter für den Gipfelsturm.

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Panorama beim Arthurhaus
Nach gut 5 Stunden Gehzeit sind wir am Gipfel und beim Matrashaus angelangt. Die große Höhe spürt man auch körperlich ein wenig. Das Wetter ist neblig und die Temperatur wohl nicht höher als 5 Grad. Wir freuen uns auf eine warme Stube. Das Gastzimmer ist zwar warm aber der Andrang groß. Uns bleibt fürs Erste ein Platz beim Kachelofen, zum Aufwärmen gerade richtig, für den geplanten Kartenabend aber nicht ideal.

Als dann zufällig an einem der Tische Platz wird, zögern wir keinen Moment und setzen uns zu 2 jungen Frauen aus Deutschland. Wie sich herausstellt sind die beiden den langen Klettersteig zum Matrashaus gegangen - Respekt, das sieht man ihnen gar nicht an. Wir unterhalten uns gut mit Silke und Katrin. Wir laden die beiden zum Kartenspiel ein. Obwohl Silke das Spiel nicht kennt, trägt sie am Ende des Tages den Sieg davon.

Und das Ende des Tages kommt früher als uns allen lieb ist. Der Hüttenwirt kennt keine Gnade (insgesamt ist er sicher nicht der Hüttenwirt des Jahres ...) und schickt uns um 22:00 in die Hüttenruhe. Schade, es wär sicher noch sehr lustig geworden.

Am nächsten Tag (Sonntag) sind wir da natürlich alle sehr früh munter und beginnen noch vor 7:00 bei herrlichstem Bergwetter mit dem Abstieg. Bis zur Mitterfeldalm in ca. 3 Stunden. Dort genießen wir bei einer neuerlichen Kartenpartie (wir sind noch nicht voll auf unsere Rechnung gekommen ...) den sonnigen Vormittag. Die letzte Etappe zurück zum Arthurhaus ist für die geschundenen Füße fast schon eine Wohltat.

Bilder der Tour ...

 

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